Aktualisierter Mobilisierungsflyer

Der Prozess rückt näher und wir brauchen eure Solidarität – gerade an den Prozesstagen. Es ist nicht nötig, jeweils den ganzen Tag im Gerichtssaal zu verbringen, es reicht auch aus (vielleicht vor der Arbeit) für zwei Stunden vorbei zu schauen. Um dafür zu mobilsieren hier der aktualisierte Flyer:

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7 Antworten auf “Aktualisierter Mobilisierungsflyer”


  1. 1 Rainer Herth 21. Dezember 2007 um 12:57 Uhr

    Lieber Angelo
    Unsere Solidarität und Unterstützung ist dir sicher. Viel Erfolg im Januar. Wir werden uns und andere weiter informieren.
    Rainer Herth
    VKL-Vorsitzender MAN Roland Offenbach

  2. 2 Eckart 25. Dezember 2007 um 21:33 Uhr

    Lieber Angelo
    meine Solidarität und Unterstützung ist dir sicher. Viel Erfolg im Januar. Der Kampf gegen Nazis ist überlebensnotwendig.
    Eckart.

  3. 3 macdet 26. Dezember 2007 um 13:50 Uhr
  4. 4 Jour Fixe Gewerkschaftslinke HH 29. Dezember 2007 um 6:30 Uhr

    JOUR FIXE GEWERKSCHAFTSLINKE HAMBURG

    FRISTLOSE KÜNDIGUNG: DER GEWERKSCHAFTSSEKRETÄR ANGELO LUCIFERO WIRD VOM ARBEITGEBER FÜR NAZI-ANGRIFFE FREIGEGEBEN

    Viele TeilnehmerInnen des Jour Fixe kennen Angelo Lucifero. Er referierte beim 24. Jour Fixe am 4. Juli 2007 über antifaschistische Arbeit und Gewerkschaftsarbeit in Thüringen. Jetzt soll ihm fristlos gekündigt werden. Er ist bereits vom Ver.di-Landesbezirksleiter Thomas Voss suspendiert worden und hat Hausverbot erhalten! Die beabsichtigte Kündigung wurde bereits den übrigen DGB-Gewerkschaften mitgeteilt.
    Warum wird Angelo fristlos gekündigt? Weil er „in unzulässiger Weise persönliche politische Arbeit auf Kosten und mit Mitteln der Gewerkschaft ver.di betrieben“ habe, so der Landesbezirksleiter Voss in der Jungen Welt. Das alles wird von Herrn Voss und anderen aus dem ver.di Landesvorstand wenige Wochen vor einem Prozeß gegen Angelo in Gang gesetzt, den Erfurter Nazis gegen ihn angestrengt haben.
    Bei dem Prozeß, der am 16.1.08 beginnt, geht es um einen Zwischenfall auf einer Kundgebung des „Erfurter Bündnisses gegen Rechts“ Mitte März 2007, als Angelo mit Nazis in ein Handgemenge geriet als diese mit ihren Fahnen in die Kundgebung eindringen wollten. Dabei schoß er mit einer Schreckschußpistole, die er bei sich trug, weil er in den Jahren zuvor dutzendemale von Nazis bedroht oder sogar angegriffen wurde.

    Auf dem ver.di Bundeskongreß im Oktober 2007 in Leipzig nehmen die 1037 Delegierten den Antrag A 121 an: „Für gewerkschaftliche Solidarität mit aktiven AntifaschistInnen. Für die Unterstützung des Gewerkschaftssekretärs Angelo Lucifero!“

    Die NPD reagiert schnell auf die Ankündigung der fristlosen Kündigung von Angelo. Der Erfurter NPD-Kreisvorsitzende: „Das nun einsetzende Tauwetter innerhalb der Gewerkschaft ver.di sollten möglichst viele Kameraden nutzen um Mitglied zu werden. Ich habe als erste Reaktion auf die längst überfällige Entlassung Luciferos, sofort die Mitgliedschaft in der Gewerkschaft beantragt um ein Zeichen für einen Neubeginn zu setzen“.

    Wir fordern auf zur Solidarität mit Angelo Lucifero!

  5. 5 Rainer Maria Kalitzky 05. Januar 2008 um 2:56 Uhr

    Lieber Kollege Angelo Lucifero,

    schon fast Sprachlos verfolge ich das Vorgehen der Staatsgewalt gegen deine aktivitäten gegen „Rechts“.
    Ich find es Spitze das es ver.di-Menschen gibt die in der täglichen Gewerkschaftsarbeit auch offen gegen Nazis aktiv sind und dies als Teil von Gewerkschaftsarbeit begreifen.
    Jetzt soll Dir von ver.di fristlos gekündigt werden?
    Lieber Angelo, meine Solidarität und Unterstützung ist dir sicher. Ich werde unsere Mitglieder und andere Menschen weiter informieren.

    Rainer Maria Kalitzky
    ver.di-Vertrauensmann FB8
    Frankfurter Rundschau
    Betriebsratsmitglied

  6. 6 Rote Hilfe e.V. 05. Januar 2008 um 6:40 Uhr

    Solidarität mit Angelo Lucifero – Antifaschistischer Selbstschutz ist notwendig, nicht kriminell

    Göttingen, 04.01.2008
    Die Rote Hilfe hat mit Empörung zur Kenntnis genommen, dass der ver.di-Landesbezirk „Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen“ beabsichtigt, dem antifaschistischen Gewerkschafter Angelo Lucifero fristlos zu kündigen. Die Kündigung erfolgt unter dem Vorwand, Angelo habe angeblich „in unzulässiger Weise persönliche politische Arbeit auf Kosten und mit Mitteln der Gewerkschaft ver.di betrieben“. Dass dem Gewerkschaftsekretär Lucifero ausgerechnet sein antirassistisches und antifaschistisches Engagement als „gewerkschaftsfremde politische Arbeit“ angelastet wird, ist abgeschmackt und grotesk. Tatsächlich stehen hinter der Maßnahme der ver.di-Führung offensichtlich politische Motive.

    Angelo Lucifero ist bereits seit langem sowohl den Neonazis als auch den Repressionsorganen ein Dorn im Auge. Seit dem März letzten Jahres betreiben Rechtsextremisten und die Staatsanwaltschaft ein Strafverfahren gegen Angelo, weil er sich nach wiederholten körperlichen Angriffen durch Neonazis am 15.03.2007 mit einer Schreckschusspistole zur Wehr gesetzt haben soll. Damit wird die Selbstverteidigung gegen faschistische Schläger zum verwerflichen Delikt erklärt in einer Zeit, in der Rechtsextreme insbesondere in den neuen Bundesländern versuchen, den „Kampf um die Straße“ zu führen und „national befreite Zonen“ zu errichten.

    Mit der Suspendierung Luciferos wenige Wochen vor der Hauptverhandlung setzt der ver.di-Landesbezirk ein fatales politisches Signal, dass den Nazis in die Hände spielt. Die Rote Hilfe e.V. fordert den Landesbezirk auf, die Maßnahmen gegen Angelo Lucifero umgehend rückgängig zu machen, um weiteren politischen Schaden zu vermeiden. Wir fordern insbesondere alle kritischen Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter auf, die Hauptverhandlung am 16.03. und am 21.03. vor dem Amtsgericht Erfurt aufmerksam zu verfolgen und sich solidarisch zu erklären.

    Wir werden uns auch weiterhin gegen die Kriminalisierung antifaschistischen Widerstands und Protestes wehren

    Mathias Krause
    für den Bundesvorstand der Roten Hilfe e.V.

  7. 7 waldo dönges 22. Januar 2008 um 23:00 Uhr

    Angelo,

    hiermit erhälst Du solidarische Grüsse aus Giessen.

    Bund Deutscher PfadfinderInnen (BDP-Mittelhessen)

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